VTSM Aktiv-Gruppen

Am Sonntag treffen sich die Arbeitsgruppen und Landesvertretungen des VTSM. Es wird über die Aktivitäten berichtet, aktuelle Projekte werden besprochen und neue Aktivitäten vereinbart. Dabei wird es um folgende Schwerpunktthemen gehen:
Fragen zur Gesundheitsversorgung: Entgegenwirken der neuen Psychopathologisierung über den Umweg des amerikanischen DSM, Anerkennung als angeborene neurogenitale Diskrepanz ICD Q-Gruppe. Anspruch auf somatische Leistung auch ohne Nachweis eines Leidensdruckes.
Transsexualität in der Politik: Wie kann der Forderung nach einer eigenen Vertretung in Abgrenzung zu Gender-, Queer- und Trans*-Organisation Nachdruck verliehen werden.
Abgrenzung der Phänomene: Anerkennung der Transsexualität als eigenständiges Phänomen. Geschlecht und Geschlechtsidentität sind zweierlei.
Öffentliche Darstellung in den Medien: Transsexuelle Frauen sind Frauen, transsexuelle Männer sind Männer. Wie erreichen wir, dass wir zu unserer Vergangenheit stehen können ohne unser Geschlecht zu verlieren.
Die Beratungslandschaft in Deutschland: Wie kann der Verallgemeinerung entgegengewirkt werden, dass Transsexualität zum Genderproblem umgedeutet wird? Auf der einen Seite besteht die Gefahr, dass Menschen zur Genitalangleichung motiviert werden um den sozialen Rollenwechsel zu perfektionieren, andererseits wird Frauen und Männern von einer Genitalangleichung an ihr Geschlecht abgeraten, „sie sollen lernen sich als Transmenschen zu akzeptieren“.